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CDU Gemeindeverband Flammersfeld-Horhausen-Lahrer Herrlichkeit wählte neuen Vorstand - Armin Supenkämper weiterhin an der Spitze

Oberlahr. Armin Supenkämper bleibt Vorsitzender des CDU Gemeindeverbandes Flammersfeld-Horhausen-Lahrer Herrlichkeit. Bei der Mitgliederversammlung im Hotel "Westerwald Treff " in Oberlahr wurde der 70jährige Kaufmann aus Seelbach, der auch Mitglied im Verbandsgemeinderat ist, für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Zu gleichberechtigten Stellvertretern wählten die CDU-Mitglieder den Horhausener Ortsbürgermeister Thomas Schmidt (39 Jahre) und den Peterslahrer Ortsbürgermeister Alois Weißenfels (58 Jahre). In der Position als Kassiererin und Schriftführerin wurde Doris Fey (Kescheid) wiedergewählt. Einstimmig beschlossen die Mitglieder die Zahl der Beisitzer von bisher 9 auf 6 zu reduzieren. Als Beisitzer wurden gewählt: Peter Kreimer (Horhausen), Wolfgang Nolte (Güllesheim), Dieter Steiner (Burglahr), Thomas Gehlen (Obersteinebach), Uschi Grollius (Horhausen) und Oliver Linz (Flammersfeld). In seiner Eigenschaft als Fraktionsvorsitzender der CDU im Verbandsgemeinderat gehört Thomas Seger (Horhausen) kraft Satzung ebenfalls dem Vorstand an. Nach dem Kassenbericht entlasteten die Mitglieder den Vorstand einstimmig. Weiter wurden verschiedene Delegierte für den Kreisparteitag und Kreisparteiausschuss gewählt

"Die CDU in der Verbandsgemeinde Unkel ist gut aufgestellt", erklärte Armin Supenkämper in seinem Rechenschaftsbericht. Bei den Kommunalwahlen 2014 zum VG-Rat wurde mit 51,5 die absolute Mehrheit erreicht. "Auch wenn die CDU nicht mehr den Bürgermeister stellt, haben wir mit Thomas Seeger als Fraktionsvorsitzenden und Rolf Schmidt-Markoski als Ersten Beigeordneten kompetente Mitglieder an verantwortlicher Stelle", so Supenkämper. Weiter informierte der Vorsitzende darüber, dass langjährige Mitglieder gemeinsam mit dem Gemeindeverband Altenkirchen im 6. Mai in Mainz durch die Landesvorsitzende der CDU Julia Klöckner und MdL Dr. Peter Enders geehrt werden. Einen informativen Bericht zur politischen Lage im Land gab MdL Dr. Peter Enders. "Rot-Grün in Mainz hat im vergangenen Jahr Schlagzeilen gemacht, zuletzt als Erdbeben in der Landesregierung und in der Ministerriege. RLP braucht den Wechsel", betonte der Landtagsabgeordnete und verwies dabei auf die Rekordverschuldung, massiven Unterrichtsausfall, einen aufgeblähten Staatsapparat und sinkende Investitionen. Hinzu kommen die vielen gescheiterten Prestigeobjekte.  Bezüglich der aktuellen Diskussion zu den Krankenhausstandorten Altenkirchen und Hachenburg stelle Dr. Enders fest, dass CDU Kreisvorstand und CDU-Kreistagsfraktion sich klar zum Standort Altenkirchen bekannt haben. Enders: "Der Träger hält zur Zeit noch an einen neuen Standort zwischen Altenkirchen und Hachenburg fest. Die Finanzierung ist immer noch ungeklärt. Falls der Träger die Konzentration der med. Leistungen an einem Standort möchte, kann dies für die Kreis-CDU nur Altenkirchen sein. Die Klinik in Altenkirchen ist schon heute auf einem modernen technischen Stand. Sie drängt sich mit ihrer zentralen Lage zwischen den DRK-Standorten Asbach und Hachenburg auch geografisch auf." (smh)

Der neue CDU-Gemeindeverbandsvorstand stellte sich gemeinsam mit MdL Dr. Peter Enders zum Erinnerungsfoto auf. Foto: Petra Schmidt-Markoski